Die meisten Fragen zum Start drehen sich nicht um Öle und nicht ums Verkaufen, sondern um das Praktische: Konten, Sets und den Papierkram drumherum. Die gute Nachricht: Dieser Teil ist kleiner, als er aussieht. Hier alles der Reihe nach, und die Abkürzungen, die dir unterwegs begegnen, stehen im Glossar.
Zur Klarheit vorweg: Ich bin selbst Partnerin bei dem Unternehmen, um das es hier geht, und was jemand hier aufbaut, ist von Mensch zu Mensch verschieden.
„Wie werde ich Partner?“
Praktisch ist es schnell erledigt: Du legst ein Konto an über den Builder, der dich begleiten wird, wählst ein Starterset, und kannst noch am selben Tag bestellen. Wählst du ein Set, entfällt die Einschreibegebühr; die Sets und Preise findest du auf der aktuellen Preisliste.
Eine Entscheidung verdient mehr Aufmerksamkeit als das Anmeldeformular: über wén du startest. Diese Person wird dein Enroller, und damit deine erste Begleitung. Schau, ob dahinter ein aktives Team steht, ob es Begleitung gibt, und ob es passt. Warum das so wichtig ist, hast du bei den Regeln zu anderen Teams gelesen: Wechseln geht später nur mühsam, also wähle am Anfang gut.
„Was ist der Unterschied zwischen Kundenkonto und Partnerkonto?“
Ein Kundenkonto ist für alle, die einfach günstig bestellen wollen: 25% Rabatt auf alles, keine Verpflichtungen, nichts verkaufen müssen. Für die meisten Menschen ist genau das das Richtige.
Ein Partnerkonto gibt denselben Rabatt, plus die Möglichkeit, zu verkaufen, ein Team aufzubauen und eine Auszahlung zu erhalten. Dem steht eine Voraussetzung gegenüber: Willst du in einem Monat Provision erhalten, gehört eine monatliche Bestellung von 100 Punkten innerhalb des Treueprogramms dazu, und das sind einfach deine eigenen Produkte für zu Hause.
Bist du unsicher? Dann beginn als Kunde. Das Upgrade zum Partner geht jederzeit, ohne etwas zu verlieren. Beide Konten verlängern sich jährlich; in Deutschland sind das 17,75 Euro inklusive Mehrwertsteuer, mit einem Fläschchen Peppermint mit 15 ml als Geschenk.
„Muss ich jeden Monat eine Mindestbestellung machen?“
Nein. Nichts ist verpflichtend, auch nicht mit einem Partnerkonto; du kannst Monate lang nichts bestellen und dein Konto bleibt einfach bestehen.
Der Unterschied liegt zwischen Pflicht und Voraussetzung. Es gibt ein freiwilliges Treueprogramm (LRP), mit dem du monatlich bestellst und Punkte zurückbekommst. Und es gibt die eine Voraussetzung für Builder: Willst du in einem Monat Provision erhalten, machst du innerhalb dieses Treueprogramms eine Bestellung von mindestens 100 Punkten. Es muss also wirklich eine LRP-Bestellung sein; eine lose Bestellung von 100 Punkten zählt dafür nicht. Lässt du einen Monat aus, passiert nichts Schlimmes; du erhältst für diesen Monat nur keine Auszahlung.
„Welches Starterset wähle ich?“
Wähle nach deinem Ziel, nicht nur nach dem Preisschild. Kommst du vor allem für dich selbst, passt ein Set mit den Ölen, die du zu Hause wirklich verwenden wirst. Willst du mit Kunden arbeiten, wähle ein Set, mit dem du riechen und erleben lassen kannst, denn ein Duft überzeugt mehr als eine Geschichte. Und willst du ein Team aufbauen, nimm ein größeres Set: Dein Set ist dein Werkzeug, und mit zu wenig Werkzeug baut es sich schwer.
Die aktuellen Zusammenstellungen und Preise stehen auf der offiziellen Preisliste; deine Begleitung denkt gern mit, was zu deinem Ziel passt.
„Muss ich ein Gewerbe anmelden?“
Die Grundlinie für Deutschland: Sobald du regelmäßig und mit Gewinnabsicht tätig bist, gehört in der Regel eine Gewerbeanmeldung dazu. Viele beginnen klein, im Nebenerwerb neben dem Job, und wie es steuerlich eingeordnet wird, hängt von den Fakten ab: wie viel Zeit du investierst, ob du Gewinn machst, ob du selbständig arbeitest.
Dies ist Erklärung, keine Beratung im Einzelfall. Kläre deine Situation einmal beim Gewerbeamt deiner Stadt und mit einer Steuerberatung. Das kostet eine Stunde und gibt Ruhe.
„Wie ist das mit Steuern?“
Was du hier verdienst, gibst du in der Steuererklärung an; das gilt für Provisionen und für eigenen Verkauf. Ob du auch Umsatzsteuer ausweisen musst, hängt von deiner Situation ab; für kleine Umsätze gibt es die Kleinunternehmerregelung. Heb von Tag eins an Rechnungen und Belege auf, dann ist die Verwaltung später ein Ausfüllen statt eine Suche.
Und der ehrlichste Rat, den ich hier geben kann: Plan am Anfang ein Gespräch mit einer Steuerberatung ein. Eine Stunde, deine ganze Situation durchgesprochen, und fast aller Ärger ist vorweg erledigt. Steuerregeln ändern sich außerdem regelmäßig, und wie sie sich auswirken, ist von Mensch zu Mensch verschieden; mit allgemeinen Informationen kommst du nur bis zur Hälfte. Deine Steuerberatung kennt die aktuellen Regeln und deine Situation, und schaut individuell mit dir mit.
Jeden Monat ein Building-Tipp
Bist du gestartet, beginnt die eigentliche Arbeit. Jeden Monat schicke ich einen Tipp übers Bauen: Platzierung, Ränge, Gespräche. In fünf Minuten gelesen, sofort anwendbar. Zur Anmeldung bekommst du die Focus Karte geschenkt.
Die Abkürzungen, die dir jetzt überall begegnen? Die stehen im Glossar. Und die Zahlen und Ränge findest du im Online-Appendix.
Diese Seite ist Erklärung, kein offizielles Plandokument und keine Steuer- oder Rechtsberatung. Offizielle Dokumente und die geltenden Regeln sind führend, und über Einkommen werden keine Versprechen gemacht.