Eine Frau geht telefonierend an einem Fenster in einem hellen Büro entlang, hinter ihr besprechen sich zwei Kollegen im Stehen
Für Arbeitgeber und HR

GOOD. bei der Arbeit

Erholung im Arbeitsalltag: mehr Energie und Arbeitsfreude, und weniger Risiko für Erschöpfung, die Vorstufe psychisch bedingter Fehlzeiten.

Alle wollen Wellbeing bei der Arbeit. GOOD. bei der Arbeit macht es konkret: vom Blutzucker bis zur mentalen Widerstandskraft, in einem Programm, gestützt auf Forschung.

Energie ist das Erste, was einem Team verloren geht, und das Letzte, was auf einem Dashboard auftaucht. Die meisten Teams erholen sich erst, wenn es schon zu spät ist: am Wochenende, im Urlaub oder wenn jemand ausfällt. GOOD. bei der Arbeit holt die Erholung zurück in den Arbeitstag, damit dein Team auch um 15 Uhr noch wach ist. In der Mittagspause, zwischen zwei Calls, am Nachmittag, wenn die Energie sonst absackt.

Wer sich tagsüber erholt, erschöpft weniger. Und das zählt: In den Niederlanden haben 21% der Beschäftigten Burnout-Beschwerden, und Erschöpfung sagt spätere Fehlzeiten stark voraus. Jeder Baustein von GOOD. bei der Arbeit beruht auf veröffentlichter Forschung.

Was wir am Arbeitsplatz sehen

Was hilft

1

Das Mittagstief

Nach dem Mittagessen lassen Wachheit und Konzentration absehbar nach. Wie tief, hängt davon ab, was du isst und wie du deine Pause nutzt.

Dhillon u. a. 2017; Wyatt u. a. 2021

Die GOOD. Mittagspause

Eine Mittagspause, die erholt

Erst Gemüse und Protein, dann die Kohlenhydrate, und nach dem Essen zehn Minuten spazieren gehen.

2

Ständiges Umschalten

Wer zur nächsten Aufgabe wechselt, bevor die alte im Kopf abgeschlossen ist, nimmt einen Teil der Aufmerksamkeit mit und schneidet bei der neuen Aufgabe schlechter ab.

Leroy 2009; Leroy und Glomb 2018

Fokus und Denkkraft

Der Gedankenparkplatz

Dreißig Sekunden notieren, wo du stehst und was der nächste Schritt ist. Dann lässt dein Kopf die alte Aufgabe los.

3

Immer erreichbar

Eine Inbox, die ständig offen ist, kostet Ruhe. Wer Mails zu festen Zeiten liest, erlebt weniger Stress.

Kushlev und Dunn 2015; Bondanini u. a. 2025

Fokus und Denkkraft

Mails in festen Blöcken

Benachrichtigungen aus, Mails zu drei festen Zeiten, und eine Teamabsprache, wie schnell eine Antwort nötig ist.

4

Langes Sitzen

Wer stundenlang am Stück sitzt, hat nach dem Essen einen höheren Blutzucker-Spike. Kurze Bewegungspausen dämpfen das schon.

Dunstan u. a. 2012; Duran u. a. 2023

GOOD. bewegt

Alle 30 Minuten 2 Minuten

Zwölf kurze Übungen, die du einfach in Arbeitskleidung neben deinem Schreibtisch machst.

5

Wachsende Erschöpfung

In den Niederlanden haben 21% der Beschäftigten Burnout-Beschwerden, und Erschöpfung sagt spätere Fehlzeiten stark voraus.

TNO, NEA 2025 (Niederlande); Ahola u. a. 2008

Entstressen in drei Minuten

Erholung im Arbeitsalltag

Eine Atemtechnik von drei Minuten nach einem schwierigen Gespräch, und Pausen, die wirklich erholen.

Von der Pause zur Arbeitsfreude

Was bringt es, wenn sich dein Team jeden Tag erholt?

Ein Arbeitstag, zwei Varianten

08:0010:00 Mittag15:00 17:00 erlebte Energie mit GOOD. Erholungsmomenten durcharbeiten Mittagstief was du zurückgewinnst
Bewegungspause von 2 Minuten, jede halbe Stundedie GOOD. MittagspauseSchematische Darstellung, basierend auf Forschung zu Müdigkeit im Tagesverlauf, kurzen Pausen und Mittagspausen (Albulescu u. a. 2022; Trougakos u. a. 2014; Sianoja u. a. 2018).

Und nach ein paar Monaten

Jeden Tag Erholung bei der ArbeitMittagspause, Bewegungspausen, Atmung
Weniger ErschöpfungEmotionale Erschöpfung ist der Kern von Burnout-Beschwerden
Weniger psychisch bedingte FehlzeitenWer erschöpft ist, fällt später häufiger aus
Mehr Engagement und ArbeitsfreudeErholung und Engagement gehen Hand in Hand
starke Evidenz mittlere Evidenz
Ehrlich zur Evidenz: Bei jedem Schritt siehst du, wie stark die Forschung ist. Was noch nicht gemessen ist, messen wir selbst, mit einer Ausgangs- und einer Abschlussmessung in jedem Programm.
21%der Beschäftigten in den Niederlanden haben Burnout-Beschwerden (2015: 13%)
5,4%Krankenstand in den Niederlanden
4,9 Mrd.Euro Fehlzeitkosten durch Arbeitsdruck, Konflikte und emotional belastende Arbeit, von 8,3 Mrd. arbeitsbedingt (Niederlande)

Quellen: Sonnentag 2003; Wendsche und Lohmann-Haislah 2017; Ahola u. a. 2008; Borritz u. a. 2006; TNO, Nationale Enquête Arbeidsomstandigheden 2025 und Arbobalans 2024 (Niederlande).

Fünf Wege zur Erholung

GOOD. steht für fünf Säulen. Am Arbeitsplatz ist jede Säule ein Weg, sich tagsüber zu erholen.

G

Glukosebewusst arbeiten

Energie nach dem Mittagessen

Wacher durch den Nachmittag. Mit der Essreihenfolge aus GOOD.21 und einer Mittagspause weg vom Arbeitsplatz bleibt der Blutzucker nach dem Essen stabiler, und der Kopf kommt wirklich von der Arbeit los.

Forschung: Ferguson und Wilson 2023; Trougakos u. a. 2014; Sianoja u. a. 2018

O

Unterstützung

Option: aromatisches Ankern

Fokus mit einem festen Signal. Für alle, die möchten: ein eigener Duft für einen wiederkehrenden Arbeitsmoment, etwa Pfefferminze zu Beginn eines Fokusblocks. Jede und jeder wählt selbst, nutzt den Duft nur für sich, und der gemeinsame Raum bleibt duftfrei.

Forschung: Herz 1997; Moss u. a. 2008; Donelli u. a. 2019

D

Tiefe emotionale Balance

entstressen in drei Minuten

Klar bleiben unter Druck. Der Atem ist der direkteste Weg, die Stressreaktion zu dämpfen, und jede und jeder hat ihn selbst in der Hand. Drei Techniken von einer bis drei Minuten, und emotionale Intelligenz, die sich nachweislich trainieren lässt.

Forschung: Balban u. a. 2023; Joseph u. a. 2005; Mattingly und Kraiger 2019

•

Bewusst wählen

eine GOOD. Arbeitsidentität

Veränderung, die bleibt. Menschen bleiben bei einer Gewohnheit, wenn sie zu ihnen passt. Von „ich sollte mich mehr bewegen“ zu „ich bin jemand, der sich zwischendurch bewegt“: So baut jede und jeder eine eigene GOOD. Arbeitsidentität auf.

Forschung: Segar u. a. 2011; Rhodes u. a. 2025; Patel u. a. 2019

So macht das ganze Team mit

Mitmachen zählt

Teams treten gegeneinander an, und gezählt wird die Teilnahme: Jeder Bewegungsmoment zählt, egal wie fit oder schnell. So machen alle mit, auch die Unsportlichen.

Sechs Wochen Teamaktionen

Jede Woche eine kurze gemeinsame Aktion: ein Meeting im Gehen, gemeinsam bewegen nach dem Mittagessen, eine Challenge zwischen Abteilungen. Zum Abschluss trifft das Team eigene Absprachen, die es selbst weiterführt.

Auch im Homeoffice

Die Teamaktionen funktionieren genauso gut am Küchentisch. Wer zu Hause arbeitet, gehört genauso dazu wie die Kolleginnen und Kollegen im Büro.

Erst mal reinschnuppern? Deine Mitarbeitenden können schon heute kostenlos mit GOOD. bewegt anfangen: zwölf Übungen mit Timer, der Bewegungstracker und die GOOD. Mittagspause.

Vier Formate

Vom ersten Kennenlernen bis zu einem Programm, das bleibt.

Impulsvortrag

60 bis 90 Minuten

Der Kern von GOOD. bei der Arbeit, mit der Wissenschaft dahinter und einem ersten Ausprobieren.

Workshop

ein halber Tag

Zwei oder drei Säulen, praktisch und interaktiv, mit einer GOOD. Mittagspause, die das Team gemeinsam macht.

Teamtag

ein ganzer Tag

Alle fünf Säulen, direkt angewendet, und alle gehen mit einem eigenen Plan und Material für den Schreibtisch nach Hause.

Programm

6 bis 12 Wochen

Eine Ausgangsmessung, der Startschuss durch die Führungskraft, Module pro Säule, sechs Wochen Teamaktionen und eine Abschlussmessung. Zusammen mit festen Partnern für Messung und Begleitung.

Jedes Format stimmen wir auf eure Organisation ab, von einer Abteilung bis zu einer großen Gruppe. Workshopmaterial ist inklusive, und Material für alle Mitarbeitenden in eurem eigenen Corporate Design ist möglich.

Vorschlag oder Angebot anfragen

Die Forschung dahinter

Randomisierte Studien, systematische Reviews und Metaanalysen: Darauf baut GOOD. bei der Arbeit auf.

Alle 32 Quellen anzeigen
  1. Ahola K e.a. (2008). Occupational burnout and medically certified sickness absence: a population-based study of Finnish employees. Journal of Psychosomatic Research 64(2):185-193. doi:10.1016/j.jpsychores.2007.06.022
  2. Andersen LL e.a. (2011). Effectiveness of small daily amounts of progressive resistance training for frequent neck/shoulder pain. Pain 152(2):440-446. doi:10.1016/j.pain.2010.11.016
  3. Balban MY e.a. (2023). Brief structured respiration practices enhance mood and reduce physiological arousal. Cell Reports Medicine 4(1):100895. doi:10.1016/j.xcrm.2022.100895
  4. Bondanini G e.a. (2025). The dual impact of digital connectivity: balancing productivity and well-being in the modern workplace. Int J Environ Res Public Health 22(6):845. doi:10.3390/ijerph22060845
  5. Buffey AJ e.a. (2022). The acute effects of interrupting prolonged sitting time in adults with standing and light-intensity walking. Sports Medicine 52(8):1765-1787. doi:10.1007/s40279-022-01649-4
  6. Cao Y, Xie J, Ma N (2025). The impairments of sleep loss on core executive functions. Sleep Medicine Reviews 84:102163. doi:10.1016/j.smrv.2025.102163
  7. Chang YK e.a. (2025). Effects of acute exercise on cognitive function: a meta-review of 30 systematic reviews with meta-analyses. Psychological Bulletin 151(2):240-259. doi:10.1037/bul0000460
  8. Dhillon J, Tan SY, Mattes RD (2017). Effects of almond consumption on the post-lunch dip and long-term cognitive function in energy-restricted overweight and obese adults. British Journal of Nutrition 117:395-402. doi:10.1017/S0007114516004463
  9. Donelli D e.a. (2019). Effects of lavender on anxiety: a systematic review and meta-analysis. Phytomedicine 65:153099. PMID 31655395
  10. Dunstan DW e.a. (2012). Breaking up prolonged sitting reduces postprandial glucose and insulin responses. Diabetes Care 35(5):976-983. doi:10.2337/dc11-1931
  11. Duran AT e.a. (2023). Breaking up prolonged sitting to improve cardiometabolic risk: dose-response analysis. Med Sci Sports Exerc 55(5):847-855. doi:10.1249/MSS.0000000000003109
  12. Ferguson BK, Wilson PB (2023). Ordered eating and its effects on various postprandial health markers: a systematic review. J Am Nutr Assoc 42:746-757. doi:10.1080/27697061.2022.2161664
  13. Gottfried JA, Zald DH (2005). On the scent of human olfactory orbitofrontal cortex: meta-analysis and comparison to non-human primates. Brain Research Reviews 50:287-304. PMID 16213593
  14. Hackländer RP, Bermeitinger C (2017). Olfactory context-dependent memory and the effects of affective congruency. Chemical Senses 42:777-788. PMID 28968744
  15. Herz RS (1997). The effects of cue distinctiveness on odor-based context-dependent memory. Memory & Cognition 25:375-380. PMID 9184489
  16. Joseph CN e.a. (2005). Slow breathing improves arterial baroreflex sensitivity and decreases blood pressure in essential hypertension. Hypertension 46:714-718. doi:10.1161/01.HYP.0000179581.68566.7d
  17. Kennedy D e.a. (2018). Volatile terpenes and brain function: investigation of the cognitive and mood effects of Mentha x piperita essential oil. Nutrients 10(8):1029. PMID 30087294
  18. Kushlev K, Dunn EW (2015). Checking email less frequently reduces stress. Computers in Human Behavior 43:220-228. doi:10.1016/j.chb.2014.11.005
  19. Lee KE e.a. (2015). 40-second green roof views sustain attention. Journal of Environmental Psychology 42:182-189. doi:10.1016/j.jenvp.2015.04.003
  20. Leroy S (2009). Why is it so hard to do my work? The challenge of attention residue when switching between work tasks. OBHDP 109(2):168-181. doi:10.1016/j.obhdp.2009.04.002
  21. Leroy S, Glomb TM (2018). Tasks interrupted: how anticipating time pressure on resumption of an interrupted task causes attention residue and low performance on interrupting tasks and how a 'ready-to-resume' plan mitigates the effects. Organization Science 29(3):380-397. doi:10.1287/orsc.2017.1184
  22. Mattingly V, Kraiger K (2019). Can emotional intelligence be trained? A meta-analytical investigation. Human Resource Management Review 29(2):140-155. doi:10.1016/j.hrmr.2018.03.002
  23. Moss M e.a. (2008). Modulation of cognitive performance and mood by aromas of peppermint and ylang-ylang. Int J Neurosci 118:59-77. PMID 18041606
  24. Oppezzo M, Schwartz DL (2014). Give your ideas some legs: the positive effect of walking on creative thinking. J Exp Psychol Learn Mem Cogn 40(4):1142-1152. doi:10.1037/a0036577
  25. Patel MS e.a. (2019). Effectiveness of behaviorally designed gamification interventions with social incentives (STEP UP). JAMA Internal Medicine 179(12):1624-1632. doi:10.1001/jamainternmed.2019.3505
  26. Rhodes RE e.a. (2025). Intervention effects on physical activity identity: a systematic review and meta-analysis. Health Psychology Review 19:123-144. doi:10.1080/17437199.2024.2412996
  27. Rhodes RE, Kaushal N, Quinlan A (2016). Is physical activity a part of who I am? A review and meta-analysis of identity, schema and physical activity. Health Psychology Review 10:204-225. doi:10.1080/17437199.2016.1143334
  28. Segar ML, Eccles JS, Richardson CR (2011). Rebranding exercise: closing the gap between values and behavior. IJBNPA 8:94. doi:10.1186/1479-5868-8-94
  29. Sianoja M e.a. (2018). Enhancing daily well-being at work through lunchtime park walks and relaxation exercises. J Occup Health Psychol 23(3):428-442. doi:10.1037/ocp0000083
  30. TNO (2025). Nationale Enquête Arbeidsomstandigheden (NEA) 2025 (Niederlande).
  31. Trougakos JP e.a. (2014). Lunch breaks unpacked: the role of autonomy as a moderator of recovery during lunch. Academy of Management Journal 57(2):405-421. doi:10.5465/amj.2011.1072
  32. Wyatt P e.a. (2021). Postprandial glycaemic dips predict appetite and energy intake in healthy individuals. Nature Metabolism 3(4):523-529. doi:10.1038/s42255-021-00383-x
Tanja Thielen

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Tanja Thielen, Health Strategist und Autorin von GOOD.21

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