Liever Nederlands? · Prefer English? Hallo__NAAM__, Diese eine Frage bekomme ich immer wieder: „Tanja, ich esse doch schon so wenig, warum nehme ich trotzdem nicht ab?“ Und genau diese Frage treibt Menschen dazu, sich nach etwas anderem umzusehen, bis sie schließlich beim medizinisch begleiteten Abnehmen landen. Diese Suche kommt fast immer aus demselben Gefühl: Ich verstehe meinen Körper nicht mehr. Und das kann ich gut nachvollziehen. Gerade wenn Stress oder hormonelle Schwankungen dazukommen, wird es schnell zu viel. Es fühlt sich auch ungerecht an. Warum darf der eine essen und trinken, worauf er Lust hat, und bleibt schlank, und bei dir klappt es einfach nicht? Und wenn du dann online danach suchst, wirst du erst recht erschlagen. In dem Moment wirkt eine Spritze auf einmal deutlich einfacher. Die Nebenwirkungen sind noch weit weg, und manchmal ist das schlicht der Preis, den du zu zahlen bereit bist, um endlich wieder in deine Größe zu passen. Aber was, wenn ich dir sage, dass daran überhaupt nichts geheimnisvoll ist? Dass dein Körper genau das tut, wofür er gemacht ist? Wenn du sehr wenig isst und trotzdem nicht abnimmst, ist das kein Defekt. Das ist ein Körper, der überlebt. Bekommst du dauerhaft zu wenig Nährstoffe, schaltet dein Körper in den Überlebensmodus. Du bildest mehr Stresshormon, und das hält Fett rund um deine Mitte fest. Genau da, wo du es nicht haben willst. Und mal ehrlich: Nach zwei oder drei Wochen mit zu wenig Essen stehst auch du abends vor dem Kühlschrank, und es wandert alles Mögliche hinein, was du eigentlich nicht essen wolltest, einfach weil du keinen Griff mehr darauf hast. Und weil dein Körper inzwischen im Sparmodus läuft, kommt das umso härter an. Deshalb funktionieren Diäten bei den meisten Menschen nicht. Dabei kann es fast einfach sein: Sieben Dinge, die du selbst tun kannst - Iss etwas weniger und beweg dich etwas mehr, beides ein bisschen. Zwei kleine Anpassungen tun deinem Körper viel weniger weh als eine große, und zusammen kommen sie aufs selbe Ergebnis.
- Sitzt du viel? Stell dir alle 30 Minuten einen Wecker und steh zwei Minuten auf, um dich zu bewegen. Nach einer Stunde Sitzen sinkt die Aktivität deines fettverbrennenden Enzyms um etwa 90 Prozent. Bei acht Stunden Sitzen am Tag kann genau das der Grund für die extra Kilos sein. Move it!
- Zweimal pro Woche Krafttraining für deine großen Muskelgruppen. Mehr darf auch sein. Muskeln verbrauchen auch in Ruhe Energie und holen sich den Zucker leichter aus deinem Blut. Damit sind sie deine besten Helfer, wenn du gesund abnehmen willst.
- Ziel: 25 bis 40 Gramm Eiweiß pro Mahlzeit. Für das Verdauen von Eiweiß braucht dein Körper mehr Energie als für Fett oder Kohlenhydrate, und du bist länger satt davon.
- Geh nach dem Essen zehn Minuten spazieren. Nach welchem Essen? Nach jedem, wenn du mich fragst. Deine Muskeln holen den Zucker dann direkt aus deinem Blut, ohne dass zusätzliches Insulin nötig ist. Das ist das Einfachste auf der ganzen Liste.
- Schlaf. Nach einer zu kurzen Nacht steigt dein Hungerhormon (Ghrelin) und dein Sättigungshormon (Leptin) sinkt. Du bist am nächsten Tag also hungriger und wirst weniger schnell satt, während du denkst, es liege an deiner Willenskraft. Und du hältst Schlafen immer noch für Nichtstun? Im Gegenteil: Im Schlaf regenerieren sich Körper und Psyche, und du baust Muskeln auf (vorausgesetzt, du trainierst sie auch regelmäßig).
- Füttere deinen Darm mit Ballaststoffen. Das aktiviert denselben Stoff* wie diese Abnehmspritzen. Dazu unten mehr!
Nur zur Sicherheit: Das ist keine Karte, von der du dir etwas aussuchst. Jeder Schritt zählt. Mach sie alle, dann darfst du auch ein Ergebnis erwarten.  *Dieser Stoff heißt GLP-1 Deine Darmbakterien vergären Ballaststoffe zu kurzkettigen Fettsäuren, und die bringen deinen Darm dazu, GLP-1 zu bilden. Das ist das Sättigungshormon, an dem die bekannten Spritzen ansetzen. Dein Körper stellt es selbst her, jeden Tag, und wie viel, hängt unter anderem davon ab, was du diesen Bakterien zu essen gibst. Und genau da liegt das Problem. Die meisten Menschen essen etwa 20 Gramm Ballaststoffe am Tag, dabei brauchst du Richtung 40 Gramm für den Sättigungseffekt, um den es dir geht. Das ist also nicht mit einem extra Löffel Vollkornreis getan. Da musst du strukturell rangehen. Und dafür kannst du dir Hilfe holen. Eine Sorte Ballaststoffe wirkt hier besonders gut: Stärke, die dein Dünndarm nicht verdauen kann und die deshalb unverdaut im Dickdarm ankommt. Du machst sie selbst, indem du Kartoffeln, Reis oder Süßkartoffeln kochst und danach eine Nacht abkühlen lässt. Aber da geht noch mehr! Und es ist einfach (Puh, ja, wirklich!). Genau darum geht es in dem Training. Kostenloses Training: Der GOOD. Reset Du kannst das lernen, in fünf Tagen. Und weil ich diese Frage so oft bekomme, und weil das nicht nur mein Beruf ist, sondern auch meine Leidenschaft und meine Mission, schenke ich dir das. Ja, wirklich, ein Geschenk 💝 Hier kannst du dich anmelden. Den ersten Schritt bekommst du sofort in dein Postfach.  | JEDEN MORGEN EINE MAIL Der GOOD. Reset, 5 Tage Jeden Morgen ein Schalter deines eigenen Stoffwechsels, mit einem PDF, das dir zeigt, was du tust und warum es wirkt. Ballaststoffe, Muskeln, Ruhe, Schlaf, und an Tag 5 deine ganze Woche auf einem Blatt. Kostenlos. |
Let's go! Tanja PS Nimmst du bereits ein Abnehmmedikament, oder besprichst du es gerade mit deinem Arzt? Alles oben gilt genauso. Was du daneben aufbaust, entscheidet darüber, wie viel Muskeln du behältst, und was an dem Tag stehen bleibt, an dem du aufhörst. Die Studien zu resistenter Stärke und viszeralem Fett: Ni u.a., Cell Metabolism, 2023 · Long u.a., Cell Metabolism, 2025 · Li u.a., Nature Metabolism, 2024 · Zhang u.a., Scientific Reports, 2019 · Peterson u.a., American Journal of Clinical Nutrition, 2018 · Johnston u.a., Diabetic Medicine, 2010 |