Hallo, „Es gibt keinen Satz, der mich trauriger macht, als wenn jemand zu mir sagt: ‚Aber so bin ich nun mal!‘“ Das hat mein Freund neulich gesagt, und ich sehe das ganz genauso. Wir haben darüber gesprochen, wie wir uns im Laufe unseres Lebens verändert haben, wie Dinge, die uns früher schwerfielen, heute leicht sind, und wie viel mehr Lebensfreude uns das gebracht hat. Dein Selbstbild, deine Identität, ist nicht in Stein gemeißelt. Die Forschung zeigt, dass Menschen mit einem vielseitigen Selbstbild flexibler auf Stress reagieren und sich schneller davon erholen. Ist deine Überzeugung über dich selbst aber schon seit Jahren fest verankert in der Art, wie du mit dir sprichst oder wie du anderen von dir erzählst („so bin ich nun mal“), dann ist Veränderung deutlich schwerer, aber nicht unmöglich! Und das Beste: Es gibt einen Katalysator, der dir dabei hilft, und der wirkt schneller, als du gucken kannst: Duft! 
Was du denkst, steuert, was du tust Was du denkst, steuert, was du tust, und was du tust, bestimmt, wo du landest. Bei den ersten beiden hast du selbst die Wahl. In GOOD. ist das der Punkt: der Wendepunkt, der Moment, in dem du entscheidest, wer du sein willst. Dass das funktioniert, zeigt auch die Forschung. Menschen, die sich selbst als jemanden sehen, der sich bewegt, bewegen sich auch mehr (Rhodes und Kollegen, 2016). Und das funktioniert in beide Richtungen: Jedes Mal, wenn du deine neue Überzeugung über dich lebst, wird sie ein Stück wahrer. Ob es um Bewegung geht, um gesundes Essen, mehr Entspannung oder ein aufgeräumtes Zuhause: Das kannst du trainieren. Warum Duft dein Katalysator ist  Ein Duft kommt ohne Pflichtzwischenstopp in deinem Gehirn an, mitten in den Bereichen für Gefühle und Erinnerungen. Verknüpfst du einen bestimmten Duft immer wieder mit deiner neuen Überzeugung, reicht nach einer Weile der Duft allein, um dieses Gefühl zurückzuholen. Deine Nase funktioniert dann wie ein Speicherstick: mit einem Duft speichern, mit demselben Duft wieder abrufen. So geht's (fünf Minuten am Tag) 1. Schreib deine neue Überzeugung in einem Satz auf. Klein und machbar: „Ich bin jemand, der jeden Tag eine Sache zu Ende bringt.“ 2. Such dir einen Duft aus, der nur zu diesem Satz gehört. Das ist ganz individuell: Nimm ein Öl, das zu dir passt und das du gern riechst. 3. Gib einen Tropfen Öl in deine Hand, reib die Hände aneinander und riech an deinen hohlen Händen. Sag deinen Satz laut und verbinde das mit etwas, das du sowieso jeden Tag machst, damit es ganz von selbst zu deinem Tag gehört, zum Beispiel morgens und abends vor dem Zähneputzen. 4. Tu sofort etwas Kleines, das zu deinem Satz passt. Es sich nur vorzustellen hilft auch, aber der Effekt lässt innerhalb weniger Wochen nach, wenn du nicht wirklich etwas damit machst (Driskell und Kollegen, 1994). |
So bin ich nun mal
So war ich mal. |
Fang heute an, nicht erst am Montag Hörst du dich diese Woche sagen: „So bin ich nun mal“? Dann mach daraus: „So war ich mal.“ Damit rückst du die alte Gewohnheit in die Vergangenheit, und da gehört sie auch hin. Warte auch nicht auf den perfekten Duft oder den perfekten Moment. Mach es sofort, noch bevor du diese Mail schließt: Gib einen Tropfen Öl in die Hand, reib die Hände aneinander und forme sie zu einer kleinen Schale. Riech daran, sag deinen Satz laut und tu gleich etwas dazu: • „Ich bin jemand, der sich jeden Tag gern bewegt.“ Mach drei Kniebeugen. • „Ich bin jemand, der aufräumt.“ Räum sofort zwei Dinge weg, die am falschen Platz liegen. • „Ich bin jemand, der bei Stress ruhig bleibt.“ Denk an eine stressige Situation und atme dreimal ruhig ein und aus, die Ausatmung ein bisschen länger als die Einatmung. |
Mach es heute Abend vor dem Zähneputzen noch einmal, und morgen wieder. Je öfter du das wiederholst, desto stärker werden die Verbindungen in deinem Gehirn, die dein neues Selbstbild stützen. Ich bin gespannt auf deinen Satz. Schick ihn mir gern als Antwort auf diese Mail. DEIN GESCHENK DIESE WOCHE Deine eigene Duftanker-Karte Tipp deinen neuen Satz ein, wähl deinen Duft und eines der Naturfotos aus und lade deine Karte herunter: eine zum Ausdrucken für deinen Spiegel und eine als Hintergrundbild für dein Handy. So siehst du deinen Satz jedes Mal, wenn du dein Handy in die Hand nimmst. |  |
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Was sagt die Forschung über Training im Kopf, ein wachstumsorientiertes Mindset und Duft am Arbeitsplatz? Das steht alles in meinem neuen Blog, mit den Quellen. Zum Blog: Deine Nase ist ein Speicherstick → Schau mal, was Hetty gemacht hat!  | Hetty hat in unserer Community dieses Foto von ihrem GOOD. Prep-Tag geteilt: alle Basisrezepte an einem Nachmittag, und dann auch noch mit gelben Etiketten dran, wie in einer Kochsendung. Danke, Hetty! |
Glücklich mit deinem Buch? Erzähl es weiter! Wer bei GOOD.21 noch unsicher ist, liest zuerst, was andere Leserinnen und Leser sagen, und da hilft deine Erfahrung mehr als mein ganzes Schwärmen über mein eigenes Buch. Hast du schon etwas aus GOOD.21 gekocht, und sei es nur das Brot, dann würde ich mich riesig freuen, wenn du das auf Amazon erzählst. Das geht schneller, als dein Teewasser kocht: Klick auf den Button, wähl deine Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ und schreib einen Satz über die Rezepte oder darüber, was dir auffällt, seit du dir dein glukosebewusstes Leben gönnst! Ich bin dir riesig dankbar für deine Hilfe! Und du hast das Buch noch nicht? Na, dann aber los! Einfacher und schöner kann ich glukosebewusstes Essen nicht machen, jetzt musst du es nur noch tun (und das passt gleich zu deinem neuen Selbstbild: „Ich bin jemand, der GOOD. lebt.“ 🙂) |  |
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Alles Liebe, Tanja |